25. September bis 10. Oktober 2021 · Eintritt frei

Mechthild Kalthoff

Mechthild Kalthoff ist Historikerin und lebt in Köln. Sie hat Manfred Weil (1920–2015) gefragt, wie er die Zeit der Verfolgung im Nationalsozialismus überleben konnte. 2002 schrieb sie seine spannende und berührende Lebensgeschichte auf.

Beim Rheinischen Lesefest liest Schulamith Weil, die Tochter von Manfred Weil, am Donnerstag, den 7. Oktober 2021, um 15.00 Uhr in der Synagogengemeinde Bonn aus dem Buch der Autorin.



Manfred Weil – Sein oder Nichtsein

ab 12 Jahre


Vom nationalsozialistischen Rassenwahn verfolgt, flieht der jugendliche Manfred Weil 1939 nach Belgien, wo er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen als feindlicher Ausländer nach Frankreich abgeschoben wird. Er entflieht dem Internierungslager Gurs, taucht in Belgin unter und entschließt sich, getarnt als belgischer Fremdarbeiter, ausgerechnet in Deutschland Zuflucht zu suchen. Als auch das zu gefährlich wird, flüchtet er wieder, diesmal in die Schweiz. Dort wird er bis zum Kriegsende in verschiedenen Arbeitslagern interniert.

Eine Geschichte von Flucht, Lagern und Gestapo-Verhören, von Maskeraden, absurden Zufällen und glücklichen Fügungen, kurz: eine Geschichte vom Überleben!