Hermann Schulz

Hermann Schulz, 1938 in Nkalinzi/Ostafrika, geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend im Wendland und am Niederrhein. Nach einer Buchhändlerlehre in Neukirchen-Vluyn arbeitete er im Bergbau. Dann machte er sich auf in die Welt und bereiste unter anderem Südamerika, Afrika und den Vorderen Orient. Seit 1960 lebt er in Wuppertal, wo er von 1967 bis 2001 den Peter Hammer-Verlag leitete. Für seine verlegerische Arbeit erhielt er 1981 den „Eduard von der Heydt-Kulturpreis“ der Stadt Wuppertal. 1998 wurde ihm vom PEN-Zentrum Deutschland e. V. die Hermann-Kesten-Medaille zuerkannt. 2018 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Bergischen Universität Wuppertal (Dr. h. c. phil).



Wenn dich ein Löwe nach der Uhrzeit fragt

ab 10 Jahre


Ein Ort in Ostafrika. Der elfjährige Temeo gerät in große Schwierigkeiten: Seine Mutter, Mama Masiti, muss für den verunglückten Vater täglich den Arzt bezahlen. Doch was tun, wenn das Geld zu Ende ist? Sie überlegen, wen sie anbetteln können. Temeo bekommt ein neues Oberhemd und zieht los auf eine heitere, abenteuerliche Betteltour.

mit Illustrationen von Anja Mikolajetz

nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2003, Kategorie Kinderbuch


Die Reise nach Ägypten

ab 11 Jahre


Eines Tages findet Schwester Salvadora einen kleinen Jungen vor der Türschwelle des Kinderkrankenhauses in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas. Er heißt Filemón, ist etwa sechs Jahre alt und sehr krank. Filemón bleibt in der Obhut der Schwester, und Doktor Fernando Silva, Arzt des Hauses, kümmert sich um ihn. Groß sind die Sorgen, die sich beide um den Jungen machen, bis Filemón einen Wunsch vorträgt, der die Herzen aller öffnet. Und ein kleines Wunder bewirkt.

mit Bildern von Tobias Krejtschi


Auf dem Strom

ab 12 Jahre


Fünf Tage auf dem Strom sind mehr als ein ganzes Leben! Als der Missionar Friedrich Ganse nach einer Reise nach Bujora zurückkehrt, ist seine Frau Eva tot und seine Tochter Gertrud lebensgefährlich erkrankt. Der herbeigeeilte Schamane des afrikanischen Dorfes hilft Gertrud mit seinen Heilkünsten, und doch sieht er nur einen Weg, das Leben des Kindes zu retten: Vater und Tochter müssen die lange Fahrt mit dem Boot flussabwärts auf sich nehmen, damit Gertrud im Krankenhaus behandelt werden kann. Fünf Tage und fünf Nächte ist er mit dem Kind unterwegs. Unterbrochen wird ihre Fahrt mit dem Boot durch kurze Landgänge, bei denen der Missionar die Anwohner des Flusses kennenlernt und ihre Hilfe erfährt. Es wird eine gefährliche Reise, die ihn für immer verändert. Und Gertrud das Leben rettet.

mit Bildern von Wolf Erlbruch

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